Lego Brick


  Lego Modell der Invisible Hand von Jörg Roth
  (Digitalmodell von LDiEgo)
  

     
   

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Invisible Hand aus Star Wars Episode 3

Das Raumschiff hat nur einen kurzen Auftritt im Film "Die Rache der Sith", bevor es in zwei Teile zerfällt und eine Bruchlandung macht die Invisible Hand. Dieses Raumschiff wurde nicht von Lego als offizieller Bausatz angeboten (Stand 2015). Schon im Jahr 2011 wurde ein Vorschlag für ein Modell von LDiEgo unter Lego Ideas eingereicht (Lego Ideas). Dieser Vorschlag erreichte zwar die notwendige Anzahl von 10000 Unterstützern, wurde aber letztlich nicht von Lego verwirklicht. Da LDiEgo den Digitalplan seines Modells veröffentlichte, versuchte ich, das Projekt selbst zu realisieren. Das Projekt erwies sich als schwieriger als zuerst gedacht. Es gab drei Problemkreise:

1. Probleme mit dem Lego Digital Designer (LDD)

  • Der LDD war nicht in der Lage, eine Aufbau-Beschreibung aus dem Modell abzuleiten. Offensichtlich hatte das Digitalmodell zu viele Teile (2184 ohne die kleinen Raumschiffe und Minifigs). Die einzige Lösung war, das Modell an der Sollbruchstelle in der Mitte auch digital zu zerlegen und zwei Digitalmodelle anzulegen. Damit konnten zumindest Aufbaupläne generiert werden. Aber:
  • Der LDD hat generell ein Problem, komplexe Modelle in eine sinnvolle Aufbaureihenfolge zu bringen. Genau das passierte hier auch: teilweise muss man Teile erst "in die Luft" hängen bevor sie erst später mit dem Rest verbunden wurden. Oder Teile mussten in eine Stelle gebracht werden, in die sie unmöglich montiert werden konnten, ohne das Modell wieder auseinanderzunehmen. Oft ist auch nicht im LDD sichtbar, wo ein Stein hin soll, da er von allen Seiten verdeckt wurde.
  • Es ist nicht so einfach, aus dem Digital-Modell eine Teileliste zu erzeugen. Genau das braucht man aber, wenn man alle Teile suchen oder bestellen möchte. Das sollte zwar mit dem LDD prinzipiell gehen (am Ende einer Aufbauanleitung in HTML soll es eine Teileliste geben), das hat aber nicht funktioniert die Bilder der Teile fehlten und es wurde keine Nummer dargestellt. Hier musste ein weiteres Werkzeug her, das aus dem Digitalmodell eine Teileliste produziert.

2. Probleme mit der Beschaffung

  • Viele der Teile im Modell sind sehr selten (zumindest in der gewünschten Farbe) und daher sehr teuer. Die Teile gibt es zwar prinzipiell (z.B. auf Bricklink), aber ein Händler hat in der Regel nur eines der seltenen Teile (teilweise nicht in der ausreichenden Anzahl), so dass man sehr viele, kleine Bestellungen erhält.
  • Schlimmer noch: viele der Teile wurden überhaupt noch nicht in der gewünschten Farbe hergestellt, sind also überhaupt nicht verfügbar irgendwo in der Welt. Leider sind das aber häufig die Teile, die dem Modell die Streifenoptik geben und daher für den Gesamteindruck unerlässlich sind.

3. Probleme mit dem Design

  • Das Modell von LDiEgo ist im Originalaufbau völlig instabil. Oft überleben die Komponenten noch nicht einmal den ersten Aufbau. Viele Komponenten sind nur an einem einzigen Noppen befestigt, wenn man Glück hat mit zwei. Offensichtlich wurde das Modell im LDD konstruiert, ohne dabei die physikalischen Eigenschaften zu berücksichtigen. Leider verfügt der LDD nicht über eine Funktion, die Stabilität eines Modells digital zu überprüfen.
  • Die Mechanik zum Aufklappen funktioniert nicht richtig. So soll man beispielsweise die obere Abdeckung des hinteren Teils aufklappen können um in den Hangar zu blicken. Das entsprechende Gelenk ist aber viel zu schwergängig. Die Öffnung, um eine Laser-Kanone auszufahren, klappt auch nicht.
  • Es gibt viel ausgearbeitetes Interieur (z.B. ein Fahrstuhl), das aber überhaupt nicht sichtbar ist.
  • Letztlich ist das Modell etwas zu groß (ca. 1m lang, ca. 40cm hoch).
Nach zwei Monaten Bauzeit, zahlreichen Bricklink-Bestellungen und vielen Steinen aus dem eigenen Fundus war das Modell aber fertig. Das Modell entspricht nicht mehr exakt der Vorlage, da ich viele Komponenten aus Stabilitätsgründen neu konstruieren musste. Zusätzlich habe ich einige Teile durch andere ersetzen müssen, da es diese in der gewünschten Farbe nicht gab. Einige Teile (z.B. die Schiffsrumpfteile unten) musste ich in der falschen Farbe lassen, da es keine einfache Alternative dazu gab. Das Resultat kann sich dennoch sehen lassen

Hier alle Fotos des Lego-Modells

Invisible Hand Invisible Hand
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